Suchen

Touren
Zum Bergshop

Black Diamond Reactor
€ 168,80 Euro
Neue Beiträge
Marmot Softsh..
18.05 12:28
Re: Führer "F..
18.05 10:19
Kletterpartne..
18.05 10:10
Kletterpartne..
18.05 10:10
Re: Schneelag..
18.05 09:58
Neue Photos
Versenden
Pittentaler Klettersteig
Türkensturz 610 m / Bucklige Welt
Dieter Wissekal
Schön Sehr gut
80m /250m
30min./1:30 Std.
C-D
30 min. West
30 min. Nein! 60 1 1
Routenbeschreibung:
Charakter:
Der Pittentaler Klettersteig wurde Ende der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts von der Sektion Neunkirchen des Österreichischen Touristenklubs in der knapp 100 m hohen, fast senkrechten Felswand des Türkensturzes errichtet. Der Pittentaler Steig gehört auch nach seiner kürzlich erfolgten Sanierung zu den kühnsten Steiganlagen in den Wiener Hausbergen. Die Highlights dieses abwechslungsreichen Klettersteigs sind der Eisensteigbaum beim Einstieg und die spannende Ausstiegsverschneidung. Leider wird der Klettergenuss durch den ständigen Lärm der nahen Autobahn etwas beeinträchtigt.

Beschreibung:
Den Einstieg stellt ein filigraner Eisensteigbaum (B) dar, welcher in eine steile Verschneidung (C) mit Trittstiften führt. Am Ende der Verschneidung leitet eine luftige Querung (B/C) in eine steile Rinne (B). Dort befindet sich in einer Nische - etwas versteckt - das Steigbuch. Am Ende der Rinne quert man wieder sehr ausgesetzt (C) nach links. Nach einem kurzen Aufschwung kommt man zum eingelagerten Schlusspfeiler (D), der in Form einer Verschneidung die Schlüsselstelle bildet. Fast senkrecht, nur mit einem Stahlseil versichert, muss man ca. 20 anstrengende Meter hochklettern. Vom Pfeilerkopf führt dann eine Linksquerung (A/B) über Bänder und Stufen zum Ausstieg beim Steintor unterhalb der Ruine.

Ergänzung zu den Schwierigkeiten:
Sehr ausgesetzt. Nach der Sanierung keine Freikletterstellen mehr.

Bemerkung zu den Versicherungen:
Steigbaum, Trittstifte und neuerdings durgehendes dickes Stahlseil ab Ende des Einstiegssteigbaumes bis zum Ausstieg. Selbstsicherung daher jetzt überall möglich.

Erstbegeher / Erhalter:
Österreichischer Touristenklub, Sektion Neunkirchen

Ausrüstung:
Komplette Klettersteigausrüstung, Sicherungsseil, evtl. Klettersteighandschuhe

Talort:
Gleißenfeld

Talort Höhe:
362 m

Anreise / Zufahrt:
A2 bis Ausfahrt Seebenstein, dann auf der B54 Richtung Graz bis nach Gleißenfeld. Von der B54 bei der Kreuzung mit Bodenmarkierungen abbiegen nach Gleißenfeld, über die Bahn, dann in die Hauptstraße (2. links) abbiegen. Dort rechts in die Türkensturzgasse, kurz danach in die Lindenalle links (geht dort eh nicht anders) bis zum Parkplatz bei der Brücke. Alles ist recht gut beschildert. Außerdem ist die Felswand die ganze Zeit zu sehen.

Mit Öffis: Mit der Bahn nach Gleißenfeld, von dort zu Fuß.

Zustieg zur Wand:
Vom Parkplatz über die Brücke bis zum Wald. Nun auf dem markierten Müllersteig („Türkensturz steil“, „Pittentalersteig“) steil in einigen Kehren den Wald hinauf. Nach etwa 15 Min. rechts auf den beschilderten Pfad („Pittentalersteig“) abzweigen. Dem ansteigenden Weg bis unter die Wand zum Einstieg folgen.

Höhe Einstieg:
530 m

Abstieg:
Von der Ruine führt ein grün markierter, breiter Wanderweg nordöstlich in Kürze zu einer Unterstandshütte. Dort zweigt ein Pfad links in den Wald ab („Türkensturz steil“). In Serpentinen führt der Pfad zurück zum Ausgangspunkt.

Man kann auch leicht zur Burg Sebenstein rüberwandern, von dort in den Ort Sebenstein hinunter und über einen wunderschönen Wiesenweg zurück zum Parkplatz.

Beste Jahreszeit: Mai Juni Juli August September Oktober

Kartenmaterial:
BEV ÖK 106 Aspang Markt, 1:50.000
Freytag & Berndt WK 023 Thermenregion - Wiener Neustadt, 1:50.000

Führerliteratur für diese Region:
Sicher Klettersteiggehen
NEU 6/2011: Klettersteigführer Österreich mit DVD-ROM - 4te Auflage

Bemerkungen:
Jeder der schon einmal über die A2 nach Graz gefahren ist, wird den markanten Felsabbruch des 610 m hohen Türkensturzes gesehen haben. Der Legende nach wurden einfallende Türken von ortsansässigen Bauern auf die Kalklippe des Türkensturzes getrieben und in die Tiefe gestoßen. Bei der künstlichen Ruine, welche 1826 unter Fürst Johann von Liechtenstein „zum Schmuck der Landschaft“ erbaut wurde, hat man einen wunderbaren Rundblick auf die Wiener Hausberge und über die Hügellandschaft der Buckligen Welt.

Infostand:
06.11.2006

Legende
Schwierigkeit
Ausrichtung
Absicherung
Schönheit
Zustieg
Abstieg
Routenlänge
Kindereignung
Seillänge
Klemmkeile
Friends
Expresschlingen
Höhe Einstieg
Talort
 Snowboardeignung
 Aufstieg
 Beste Jahreszeit
Photos
Übersichtsphoto
Topo als PDF
 Karte bei Skitouren

jeweils zum Anklicken
Impressum Email an Bergsteigen.at Haftungsausschluß
© 2013 : Bergsteigen.at | Implementierung: Quercus.at
Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee | Klettersteigführer Österreich | Skitourenführer Österreich | Skitourenführer Tirol |