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Routenbeschreibung:
Charakter: Ein rassiger Action-Klettersteig wurde von den Erbauern in die Postalm-Klamm gebohrt. Nicht weniger als 5 Seilbrücken führen über den tosenden Rußbach - eine davon ist eine „Hangelbrücke“ mit Seilen. Nach deren Überquerung steigt man entlang eines Wasserfalles zur steilen Gamsleckenwand auf. In dieser sind wieder richtige „Ferratisten“ gefragt, denn man muss schon kräftig zupacken, will man den Ausstieg in der leicht überhängenden Wand erreichen.
Beschreibung: Querung zur ersten Seilbrücke, danach durch steiles Waldgelände zur zweiten Seilbrücke. Dann weiter an sehr steilem Fels zur engsten Stelle der Klamm und mit gewagtem "Sprung" auf die andere Schluchtseite.
Dann folgt ein glattes, meist nasses Wandstück und über die nächste Seilbrücke gelangt man wieder auf die andere Seite der Klamm. Nach Querung einer starken Karstquelle folgt der steile Aufstieg durch die Schrofenwand und man kommt in flacheres Waldgelände.
Über einen Steig geht es in Kehren hinauf, an Tümpeln und Wasserfällen vorbei zur sehr steilen und überhängenden Schlusswand (wer hier schon genug hat, kann nach links auf schönem Steig unschwierig aus der Schlucht aussteigen).
Der Klettersteig geht ab dort rechts über zwei Überhänge, einem langen und luftigen Quergang und über die anschließende Steilwand wird der vorläufige Ausstieg erreicht.
Weiter geht es nun auf bequemem Steig bei herrlicher Aussicht immer an der Schluchtkante entlang, bis der Steig hinab zum Wieslerbach führt.
Über die letzte Seilbrücke kommt man in den Schnitzhofwald und auf einem flachen Weg über Almgelände wird die Postalmstraße erreicht.
Ein gutes Topo findet ihr im neuen Führer Extreme Klettersteige in den Ostalpen
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Sehr schwerer Klettersteig, eine Stelle D, meist um C, dazwischen aber auch leichter.
Bemerkung zu den Versicherungen: Selten wurde bei einem Klettersteig so viel Eisen in Bäume geschlagen, das hätte man evtl. auch anders lösen können (macht sich optisch nicht wirklich gut).
Erstbegeher / Erhalter: Postalm Aufschliessungs Gmbh & Co. KG
Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung und Schuhe mit guter Profilsohle. Für kleine Kletterer ist eine zusätzliche Seilverlängerung nötig, da die Handseile tlw. sehr hoch oben verlaufen.
Talort: Strobl
Talort Höhe: 542 m
Stützpunkt: Schnitzhofalm
Höhe des Stützpunktes: 1180 m
Anreise / Zufahrt: Von der Westautobahn A1 gelangt man über die Ausfahrten Mondsee oder Thalgau an denWolfgangsee (in Richtung Bad Ischl). InWeißenbach zweigt die Straße zur Postalm ab (Maut). Ca. 1 km nach der Maut befindet sich ein Parkplatz für Klettersteig-Benutzer (mit einer großen Infotafel) – dort bitte parken. Vom Parkplatz folgt man der Straße bis zur sog. „Aufstieg Kehre“ hier zweigt die Schotterstraße zum Klettersteig ab.
Zustieg zur Wand: Vom Parkplatz zur „Aufstieg Kehre“ und auf der Schotterstraße (Sulzaustraße), vorbei an der Simonhütte, in Richtung Rinnkogel. Die Straße verläuft entlang des Baches. Vor der Brücke (741 m) über den Rußbach zweigt man bei einem Wehr nach rechts ab und gelangt auf Steigspuren zu den Versicherungen.
Höhe Einstieg: 800 m
Abstieg: Entweder gerade zur Schnitzhofalm oder nach rechts bis zur Busstation und über den Wanderweg im Nahbereich der Postalmstraße zurück zum Parkplatz. Alternativ kann man auch gleich nach der Gamsleckenwand gerade zum Abstiegsweg gehen (weglos durch den Wald; siehe Karte).
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Kartenmaterial: BEV ÖK 95, Sankt Wolfgang; Kompass WK 018, Wolfgangsee; F & B WK 392, Tennengebirge - Lammertal - Osterhorngruppe.
Führerliteratur für diese Region:
NEU: Sicher Klettersteiggehen
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
NEU: Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee
NEU: Klettersteigführer Österreich
Bemerkungen: Bei Nässe ist die Klamm sehr rutschig und auch die leichten heiklen Wiesenpassagen sind dann kein Genuss!
Infostand: 30.05.2006
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