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Routenbeschreibung:
Charakter: Die Route sollte ursprünglich völlig clean bleiben, doch stellten sich die Sicherungsmöglichkeiten als zu gering heraus. Also wurden Normalhaken geschlagen. Doch auch die Normalhaken konnten nicht ausreichend Sicherheit bieten, weshalb zuerst nur an den zwei wichtigsten Stellen Bohrhaken gesetzt wurden. Schlussendlich wurde im Zuge der Sanierungsaktion durch die ARGE T.B. die Route mit weiteren Bohrhaken ausgestattet, so dass sie sich nun auch für weniger alpin Erfahrene und Genusskletterer eignet. Trotzdem sollte man den Abstieg über den durchaus anspruchsvollen Normalweg (II) nicht ausser Acht lassen.
Die Route gehört zu den beliebtesten auf der Gimpel-Südseite!
Beschreibung: siehe Topo.
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Erstbegeher / Erhalter: Toni Freudig und. Gef., 1987 ff. Der untere Teil wurde vermutlich schon 1921 von Adam, Fiedler, Schwerin und Wittwer geklettert.
Ausrüstung: 50m Einfach- oder Halbseil, evtl. Klemmkeile, Schlingen zum Standplatzbau und für SU, Helm!
Talort: Nesselwängle
Talort Höhe: 1136 m
Stützpunkt: Gimpelhaus (privat) und Tannheimer Hütte (DAV)
Hütten:
Gimpelhaus
Zustieg zum Stützpunkt: Vom Parkplatz auf dem beschilderten Wanderweg zum Gimpelhaus bzw. zur nur wenige Minuten entfernten Tannheimer Hütte.
Gehzeit zum Stützpunkt: 1:15 Std.
Höhe des Stützpunktes: 1713 m
Anreise / Zufahrt: Von Reutte auf der B198 nach Weissenbach am Lech. Beim Kreisverkehr in nördliche Richtung auf die B199 abzweigen und auf dieser nach Nesselwängle. Der Parkplatz für Wanderer und Bergsteiger befindet sich ca. 1km westlich des Ortes, dort wo die Umfahrungsstrasse und die Ortsdurchfahrt zusammentreffen. Bitte nicht bei der Talstation der Materialseilbahn parken!
Zustieg zur Wand: Vom Gimpelhaus bzw. von der Tannheimer Hütte auf dem markierten Weg ins Gimpelkar. Über Geröll (deutliche Spuren) direkt an den Wandfuß und zum Einstieg bei einer kleinen Nische.
Höhe Einstieg: 1930 m
Abstieg: Vom Ausstieg/Gipfel über den Ostgrat absteigen und abklettern (2-, einige Klebehaken). Am Beginn der hier flachen Ostschulter in die Südflanke wechseln und steil absteigen. In leichter Kletterei (bis max. II) gelangt man zurück zum Wandfuß (tlw. markiert). Bei Nässe gefährlich, da der Fels schon recht abgespeckt und z. T. grasig ist!
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Kartenmaterial: Freytag&Berndt Ehrwald, Leermoos, Tannheimer Tal Kompass Karte Füssen Ausserfern, Blatt 4, 1:50 000 ÖK 50 Blatt 115
Infostand: 17.06.2007
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