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Routenbeschreibung:
Charakter: Naturnaher Klettersteig auf das mächtige Säuleck, der 2007 eröffnet wurde. Der Steig verläuft fast immer über einen zackigen Grat und hat zahlreiche anregende Kletterpassagen. Beim Bau wurde aus Naturschutzgründen auf Trittstifte und Klammern verzichtet. Auf den ausgesetzten Gratpassagen ist somit eine gute Fußtechnik gefragt. Traumblick zu den Gipfel der Hohen Tauern!
Beschreibung: E- Bei gelber Tafel. Über eine markante Rampe zum Ende der großen Rampe (B/C, dann C/D). Kurzes Gehgelände. Danach Schlüßelstellen (C/D und D) im kompakten, leicht überhängendem Fels. Weiter bis zum 40m Wandl (Wandbuch) Danach über den Grat zum W-Grat (Stelle C/D). Diesen sehr Ausgesetzt weiter über mehrere kleine Türme zum Gipfel.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Stellen bis D und kurze Kletterstellen bis 2
Bemerkung zu den Versicherungen: Keine Tritt und Haltegriffe. Kurze Kletterstellen bis 2.
Erstbegeher / Erhalter: Wolfi Schupfer (Bergführer)
Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung und Helm. Für schwächer eventuell 30 m Seil zum Nachsichern.
Talort: Mallnitz
Talort Höhe: 1191 m
Stützpunkt: Arthur von Schmid Haus
Zustieg zum Stützpunkt: Vom Parkplatz Dösental (1334 m) auf dem markierten Weg zum Arthur-von Schmid-Haus am Dösensee (2,5 Std. bis zur Hütte).
Gehzeit zum Stützpunkt: 3 Std.
Höhe des Stützpunktes: 2275 m
Anreise / Zufahrt: Von Lienz, Spittal oder Bad Gastein (Tauernschleuse) nach Mallnitz. Beim Bahnhof Mallnitz-Obervellach beginnt die Zufahrtsstraße ins Dösental, der man bis zu einem Parkplatz folgt (Schranke). Mit Öffis: Mit der Bahn nach Mallnitz - der Wanderweg ins Dösental beginnt beim Bahnhof.
Zustieg zur Wand: Vom Arthur von Schmid Haus (2281 m) folgt man nördlich dem markierten Normalweg auf das Säuleck, bis man nach ca. 1 Std. bei einer markanten Platte (gelbe Tafel) vom Weg zur schon gut sichtbaren Rampe abzweigt (rote Markierung, Steinmänner, ca. 30 Min. ab der markanten Platte).
Höhe Einstieg: 2690 m
Abstieg: Über den Normalweg hinunter in den Bereich des Grazer Schartls, später wieder auf dem Zustiegsweg, hinunter zum Arthur-von-Schmid-Haus. Alternativ kann man vom Grazer Schartl in Richtung Mallnitzer Scharte gehen und unterhalb dieser über den sog. Block-Gletscher absteigen. Man geht dort über Felsblöck unter denen sich ein Gletscher befindet.
Beste Jahreszeit:
Juni
Juli
August
September
Oktober
Kartenmaterial: AV-Karte Nr. 44, Hochalmspitze ÖK 50 Nr. 181 Obervellach
Führerliteratur für diese Region:
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
NEU: Klettersteigführer Österreich
NEU: Sicher Klettersteiggehen
Bemerkungen: Es gibt keinen Fluchtweg! Da der Berg an einer Wetterscheide liegt, ist der Anstieg nach Wetterstürzen oft mit Schnee und Eis überzogen. Wegen der langen Talzustiegszeit ist als Ausgangspunkt das Arthur-von-Schmid-Haus zu empfehlen. Das Säuleck ist im Gegensatz zu anderen Dreitausendern auf dem Normalweg relativ leicht zu bezwingen, deshalb auch der Beiname „Damen-Dreitausender“.
Infos dafür beim Arthur von Schmid Haus. 0043 664 1122827
Infostand: 12.10.2007
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