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Berglerrinne
Grossglockner 3798 m / Glockner-Gruppe
Axel Jentzsch-Rabl
Schön 3250 m
400m /1700m
4:50 Std.
55° und3
25 min. Nord
4:30 Std. Fusch
820 m
4 1 1
Routenbeschreibung:
Charakter:
Die Berglerrinne ist die mittlere breite Rinne zwischen Pallavicinirinne und Mayerlrampe. Der Anstieg ist leider nur Zeitig im Jahr in gutem Zustand. Im unteren Teil braucht es etwas Gespür für den richtigen Durchschlupf bzw. für die Überwindung der Randkluft. Der Nordwestgrat rundet das Erlebnis mit leichter Kletterei wunderbar ab, ist jedoch bei Schneelage und Vereisung etwas heikel.

Beschreibung:
Von der Biwakschachtel dem Grat etwas folgen und dann links zu den Einstiegen der Nordwandrouten queren, die Berglerrinne ist rechts von der Pallavicinirinne, es gibt div. Einstiegsvarianten. In der Rinne gibt es die Möglichkeit oben links oder rechts Auszusteigen (beim rechten Ausstieg gibt es einen schönen Rastplatz auf der sogn. Grögerschneid 3660 m).

Danach über den NW-Grat (140 m langer Gratanstieg, der bei Schneelage nicht zu unterschätzen ist) zum Gipfel.

Man kann auch von der Grögerschneid über die "Grögerrinne" 40 - 45° und danach über das Teischnitzkees zur Stüdlhütte absteigen - also von der Grögerschneid über steile Firnfelder nach Süden hinunter.


Ergänzung zu den Schwierigkeiten:
Eis bis 55 Grad (bei der Randkluft auch steiler), Fels 3 Anspruchsvolle und hochalpine Eistour. Leider ist die Route bei Ausaperung meist in sehr schlechtem Zustand, die Steinschlaggefahr ist auch sehr groß!

Erstbegeher / Erhalter:
E. Rainer 1929

Ausrüstung:
Hochalpine Eistour, kompl. Eisausrüstung und Seil sind erforderlich, den Helm nicht vergessen!

Talort:
Fusch

Talort Höhe:
820 m

Stützpunkt:
Glocknerbiwak

Hütten:
Erzherzog-Johann-Hütte

Zustieg zum Stützpunkt:
Von der Franz-Josefs-Höhe neben dem Schrägaufzug auf die Pasterze hinab. Auf dieser taleinwärts leicht nach links queren und links am Kleinen Burgstall vorbei zur Biwakschachtel aufsteigen, immer links vom Grat bleibend. Die Biwakschachtel steht auf einer markanten Felskanzel auf 3205 m. Am Ende entweder links herum (Schnee bzw. plattiger leichter Fels) oder aber leicht rechts vom Grat (hier Kletterstelle II) bis zur Schachtel aufsteigen.

Gehzeit zum Stützpunkt:
3 Std.

Höhe des Stützpunktes:
3205 m

Anreise / Zufahrt:
Von Norden: Über Zell am See nach Fusch und über die Glocknerhochalpenstrasse zur Franz-Josefs-Höhe (Tiefgarage). Von Süden: Nach Heiligenblut und über die Glocknerhochalpenstrasse zur Franz-Josefs-Höhe (Tiefgarage).

Zustieg zur Wand:
Von der Biwakschachtel dem Grat etwas folgen und dann links zu den Einstiegen der Nordwandrouten queren, die Berglerrinne ist rechts von der Pallavicinirinne, es gibt div. Einstiegsvarianten.

Höhe Einstieg:
3250 m

Abstieg:
Auf dem meist gespurten Normalweg (in südostlicher Richtung) über den Kleinglockner (3770 m) und das Glocknerleitel hinunter zur Adlersruhe (3451 m). Von dort über das Hofmannskees (Spalten) zur Pasterze hinab und wieder zur Tiefgarage aufsteigen.

Beste Jahreszeit: Mai Juni Juli

Kartenmaterial:
AV-Karte Nr. 40 Glocknergruppe
Kompass: Glocknergruppe NP Hohe Tauern Nr. 39

Führerliteratur für diese Region:
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen

Bemerkungen:
Biwakschachtel: Für 8 Personen gebaut, meist überfüllt, besser früh aufsteigen wer einen guten Platz (in der Schachtel) will.
Es empfiehlt sich auch, von der Tiefgarage aus mit dem Fernglas abzuchecken, wie viele Leute schon zur Biwakschachtel unterwegs sind - gegebenenfalls Biwakausrüstung mitnehmen!

Infos zur Straßenöffnung: www.grossglockner.at

Infostand:
21.05.2004

Legende
Schwierigkeit
Ausrichtung
Absicherung
Schönheit
Zustieg
Abstieg
Routenlänge
Kindereignung
Seillänge
Klemmkeile
Friends
Expresschlingen
Höhe Einstieg
Talort
 Snowboardeignung
 Aufstieg
 Beste Jahreszeit
Photos
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