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Routenbeschreibung:
Charakter: Die Fuscher-Kar-Kopf N-Wand ist eine Paradeeistour im Bereich der Oberwalderhütte. Der kurze Zustieg von der Hütte aus macht sie im Früjahr zu einem beliebten Ziel. Die Wand ist relativ kurz und weist im oberen Teil je nach Schneelage kombiniertes Gelände auf. Wenn es der Schnee zulässt wird sie auch öfters mit Ski befahren, dies sollte aber nur von wirklich guten Steilwand-Skifahrern versucht werden. Für den Eiskletterer ist sie früh im Jahr ein schönes Ziel, dass man durchaus auch mit Anfängern probieren kann. Mit zunehmender Ausaperung wird die Wand aber wegen des starken Steinschlages zur gefährlichen Spielwiese. Um den Blick vom Gipfel unbeschadet geniessen zu können, ist ein früher Aufbruch deshalb unbedingt nötig.
Beschreibung: Von der Fuscher-Kar-Scharte leicht ansteigend in die Gipfelfalllinie queren. Zuerst im Firn aufwaerts, dann einen Weg zwischen Felsblöcken hindurch suchen, bis man oben wieder ein breiteres Firn/Eisfeld erreicht. In unserer Karte sind zwei Möglichkeiten eingezeichnet.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Fels bis 2. und Eis bis max 50 Grad (meist zwischen den Felsen im mittleren Wandteil, bei guter Firnauflage deutlich leichter).
Erstbegeher / Erhalter: F. Riegele und H. Angerer; 1923
Ausrüstung: Anspruchsvolle und hochalpine Eistour. Kompl. Eisausruestung und Seil sind erforderlich, den Helm nicht vergessen!
Talort: Fusch
Talort Höhe: 820 m
Hütten:
Oberwalderhütte
Anreise / Zufahrt: Von Norden: Über Zell am See nach Fusch und über die Glocknerhochalpenstrasse zur Franz-Josefs-Höhe (Tiefgarage). Von Süden: Nach Heiligenblut und über die Glocknerhochalpenstrasse zur Franz-Josefs-Höhe (Tiefgarage).
Zustieg zur Wand: Von Parkplatz an der Franz-Josefs-Höhe über den Gamsgrubenweg Richtung Oberwalderhütte, im Wasserfallwinkel nach der Bachquerung im Firn aufwärts und leicht rechts Richtung Fuscher-Kar-Scharte.
Höhe Einstieg: 3250 m
Abstieg: Wieder zurück zum NW-Gipfel und ueber den NW-Grat zurück zur Oberwalderhütte, oder über den SW-Grat (auch Gamsgrubengrat genannt) direkt zur Hofmannshütte absteigen. Steigspuren vorhanden, immer im Bereich des Grates bleiben.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
Kartenmaterial: AV-Karte Nr. 40 Glocknergruppe Kompass: Glocknergruppe NP Hohe Tauern Nr. 39
Führerliteratur für diese Region:
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen
Bemerkungen: Beste Zeit: Ab Öffnung der Glocknerstraße (meist Anfang Mai). Bei hoher Schneelage frueh im Jahr besser als im Sommer oder Herbst.
Infos zur Straßenöffnung: www.grossglockner.at
Infostand: 21.05.2004
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