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Routenbeschreibung:
Charakter: Super griffige, manchmal richtig steile Kletterei. Sehr abwechslungsreiche und wirklich tolle Plaisirkletterei. Die Route gehört sicher zu den besten leichten Plaisirrouten in den Berchtesgadener Alpen. Die Route hat im Grunde keine einzige "schiache" Seillänge, sogar im oberen Teil gibt es traumhafte Platten - Gratulation an die beiden Erstbegeher!
Beschreibung: Siehe Topo
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Eine Stelle 6 sonst meist um 5 bis 6-
Bemerkung zu den Versicherungen: Sehr gut mit Bohrhaken abgesichert - Keile nur für sehr ängstliche nötig (sind aber kaum anwendbar).
Einige Lokals haben diesen, angeblich übertriebenen Stil der Absicherung kritisiert – ihnen sei die rechts vom Hasenalarm liegende Hexentanz der Fersen empfohlen, dort können sie sich austoben und sind in der Regel auch allein.
Erstbegeher / Erhalter: Fritz Amann und Josef Brüderl; 2006
Ausrüstung: 14 Expressschlingen, 2 x 55 m Seil und Helm
Talort: Au bei Lofer
Talort Höhe: 616 m
Stützpunkt: Gh. Obermayrberg
Anreise / Zufahrt: Von Saalfelden, Kitzbühl, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Gleich nach Lofer bei Maurach in Richtung Au abzweigen, von Au weiter durch die Mauerbergklamm bis zum Gasthaus Obermayerberg; Parkmöglichkeit (kommt man von Salzburg, zweigt man vor Lofer bei einer Busstation linsk ab).
Zustieg zur Wand: Vom Gh. Obermayrberg dem Weg zur Mayrbergscharte bis zur Jagdhütte Hochgscheid (1386 m) folgen. Ca. 100 m hinter der Hütte (noch vor dem gr. Bachbett) geht links ein sichtbarer Steig ab, dem man bis zur Wandstufe unter dem Häuselhorn folgt. Rechts in eine Wiesen-Rinne, die man kurz vor dem Ende nach links durch Latschengassen wieder verlässt. Dann weglos, immer leicht linkshaltend aufwärts unter die Südwand. Unter der Wand nach li. bis zu einer Schlucht queren (Rucksackdepot, dort wo es steil wird; ca. 1900 m). Danach am li. Schluchtrand (Stelle 2) zu einer flachen Wasserrillenplatte (20 m li. der Schlucht) – Einstieg bei 2 Bohrhaken.
Höhe Einstieg: 1800 m
Abstieg: Schnellabstieg durch die Häuselhornrinne: Nordwestlich in die Scharte vor dem kleinen Häuselhorn (Felsgipfel mit kl. Kreuz). Die Häuselhornrinne zieht nach Süden hinunter: Durch viel Geröll bis zu einem Steilabbruch (Steinmann). Am rechten Rand an geklebtem Ring 40 m abseilen. Weiter absteigen, bis die Rinne enger wird. Nach der Engstelle vor Abbruch nach links auf eine Grasschulter hinausqueren (Markierung, Steinmann). Dann auf steilem Rampenband zum Einstieg (45 Min. – dann weiter wie Zustieg). Im Notfall und bei unsicherem Wetter zur Traunsteinerhütte absteigen.
Beste Jahreszeit:
Juni
Juli
August
September
Oktober
Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte
Bemerkungen: Zustieg und Abstieg verlangen ein kleinwenig alpines Gespür! Die Tour ist also nichts für 100%ige Hallenkletterer, die noch nie alpin Sportklettern waren.
Infostand: 18.06.2008
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