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Hasenalarm
Großes Häuselhorn 2284 m / Berchtesgadener Alpen
Axel Jentzsch-Rabl
Sehr schön! Sehr gut
425m
4 Std.
6
6- obl.
2:30 Std. Südwest
2:30 Std. Nein! 10 1 1
2X 50m 14
Keine Keine
Routenbeschreibung:
Charakter:
Super griffige, manchmal richtig steile Kletterei. Sehr abwechslungsreiche und wirklich tolle Plaisirkletterei. Die Route gehört sicher zu den besten leichten Plaisirrouten in den Berchtesgadener Alpen. Die Route hat im Grunde keine einzige "schiache" Seillänge, sogar im oberen Teil gibt es traumhafte Platten - Gratulation an die beiden Erstbegeher!

Beschreibung:
Siehe Topo

Ergänzung zu den Schwierigkeiten:
Eine Stelle 6 sonst meist um 5 bis 6-

Bemerkung zu den Versicherungen:
Sehr gut mit Bohrhaken abgesichert - Keile nur für sehr ängstliche nötig (sind aber kaum anwendbar).

Einige Lokals haben diesen, angeblich übertriebenen Stil der Absicherung kritisiert – ihnen sei die rechts vom Hasenalarm liegende Hexentanz der Fersen empfohlen, dort können sie sich austoben und sind in der Regel auch allein.

Erstbegeher / Erhalter:
Fritz Amann und Josef Brüderl; 2006

Ausrüstung:
14 Expressschlingen, 2 x 55 m Seil und Helm

Talort:
Au bei Lofer

Talort Höhe:
616 m

Stützpunkt:
Gh. Obermayrberg

Anreise / Zufahrt:
Von Saalfelden, Kitzbühl, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Gleich nach Lofer bei Maurach in Richtung Au abzweigen, von Au weiter durch die Mauerbergklamm bis zum Gasthaus Obermayerberg; Parkmöglichkeit (kommt man von Salzburg, zweigt man vor Lofer bei einer Busstation linsk ab).

Zustieg zur Wand:
Vom Gh. Obermayrberg dem Weg zur Mayrbergscharte bis zur Jagdhütte Hochgscheid (1386 m) folgen. Ca. 100 m hinter der Hütte (noch vor dem gr. Bachbett) geht links ein sichtbarer Steig ab, dem man bis zur Wand­stufe unter dem Häuselhorn folgt. Rechts in eine Wiesen-Rinne, die man kurz vor dem Ende nach links durch Latschengassen wieder verlässt. Dann weglos, immer leicht linkshaltend aufwärts unter die Südwand. Unter der Wand nach li. bis zu einer Schlucht queren (Rucksackdepot, dort wo es steil wird; ca. 1900 m). Danach am li. Schluchtrand (Stelle 2) zu einer flachen Wasserrillenplatte (20 m li. der Schlucht) – Einstieg bei 2 Bohrhaken.

Höhe Einstieg:
1800 m

Abstieg:
Schnellabstieg durch die Häuselhornrinne: Nordwestlich in die Scharte vor dem kleinen Häuselhorn (Felsgipfel mit kl. Kreuz). Die Häuselhornrinne zieht nach Süden hinunter: Durch viel Geröll bis zu einem Steil­abbruch (Steinmann). Am rechten Rand an geklebtem Ring 40 m abseilen. Weiter absteigen, bis die Rinne enger wird. Nach der Engstelle vor Abbruch nach links auf eine Gras­schulter hinausqueren (Markierung, Steinmann). Dann auf steilem Ram­pen­band zum Einstieg (45 Min. – dann weiter wie Zustieg). Im Notfall und bei unsicherem Wetter zur Traun­steinerhütte absteigen.

Beste Jahreszeit: Juni Juli August September Oktober

Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte

Bemerkungen:
Zustieg und Abstieg verlangen ein kleinwenig alpines Gespür! Die Tour ist also nichts für 100%ige Hallenkletterer, die noch nie alpin Sportklettern waren.

Infostand:
18.06.2008

Legende
Schwierigkeit
Ausrichtung
Absicherung
Schönheit
Zustieg
Abstieg
Routenlänge
Kindereignung
Seillänge
Klemmkeile
Friends
Expresschlingen
Höhe Einstieg
Talort
 Snowboardeignung
 Aufstieg
 Beste Jahreszeit
Photos
Übersichtsphoto
Topo als PDF
 Karte bei Skitouren

jeweils zum Anklicken
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