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Routenbeschreibung:
Charakter: Sicher ist die Wand nicht mehr so beeindruckend wie zu Welzenbachs Zeiten, aber sie stellt doch noch eine lohnende Firntour mit alpinem Charakter dar. Wer den Mix von harten Firn und Felsen nicht scheut und etwas Glück bei der Routenfindung hat wird auch bei diesem Klassiker seine Freude haben. Der wunderschöne Abstieg über den berühmten "Kaindlgrat" - einem im Frühsommer perfekten Firngrat mit Westalpencharakter - bildet den würdigen Abschluss der Tour.
Beschreibung: Vom Bergschrund zuerst über steile Firnfelder aufwärts, in der Mitte ist dann etwas Gespür für den Richtigen Weg durch das Felsgewirr angesagt. Oben kommt dann noch eine Firnpassage, dann meist brüchiger Fels am Schluss, über den man zum Gipfel aussteigt.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Firnwand bis 50° die mit felsigen Passagen versehen ist. Sicheres Gehen in steilen Eiswänden und kombiniertem Gelände (Fels bis II) nötig.
Erstbegeher / Erhalter: Fritz Riegele und Willo Welzenbach; 1924
Ausrüstung: Hochalpine, Steigeisen, Eisgeräte, Helm und Seil sind erforderlich. Evtl. einige Felshaken mit nehmen.
Talort: Fusch
Talort Höhe: 820 m
Stützpunkt: H. Schwaigerhaus
Hütten:
Heinrich-Schwaiger-Haus
Zustieg zum Stützpunkt: Vom Mooserboden auf markiertem Weg zum H. Schwaigerhaus 2802 m - vorsicht bei Schneelage, der Hang ist sehr steil!
Gehzeit zum Stützpunkt: 2 Std.
Höhe des Stützpunktes: 2802 m
Anreise / Zufahrt: Von Norden: Über Zell am See nach Kaprun und weiter an der Gletscherbahn vorbei bis zum Parkhaus Kesselfall - hier Parken und mit mit Bus und Schrägaufzug zum Mooserboden (2108m).
Zustieg zur Wand: Von der Hütte auf den Fochezkopf 3159m (versichert), nun dem "Kaindlgrat" folgen, bis man bei günstiger Möglichkeit links unter die Wand queren kann.
Höhe Einstieg: 3160 m
Abstieg: Vom Gipfel in westlicher Richtung auf dem "Kaindlgrat" zurück zum Fochezkopf und wieder zur Hütte absteigen.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Kartenmaterial: AV-Karte Nr. 40 Glocknergruppe Kompass: Glocknergruppe NP Hohe Tauern Nr. 39
Führerliteratur für diese Region:
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen
Bemerkungen: Guter Winterraum in der Hütte, die Tour sollte nur bei ausreichend Schneelage - also gleich nach Öffnung der Mooserbodenstraße (Tauerntouristik) gemacht werden.
Infostand: 21.05.2004
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