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Nördlichste Rinne
Hochalmspitze 3360 m / Ankogel-Gruppe
Axel Jentzsch-Rabl
Sehr schön! 3100 m
260m /1350m
2 Std.
55°
2:15 Std. West
2:30 Std. Malta
843 m
1 1 1
Routenbeschreibung:
Charakter:
Die Rinne weist meist im Frühsommer optimale Verhältnisse auf, auch dann meist noch gut, wenn die Gussenbauerrinne schon viele Felspassagen hat.

Beschreibung:
Im Gletscherbecken unter die linkeste Rinnen und durch diese hinauf, auf dem Grat nach rechts und über den Normalweg (Grat) zum Gipfel.


Ergänzung zu den Schwierigkeiten:
Firn bzw. Eis bis 55° (bei Ausaperung auch leichte Kletterei).

Erstbegeher / Erhalter:
Unbekannt.

Ausrüstung:
Hochalpine Eistour, kompl. Eisausrüstung und Seil sind erforderlich.

Talort:
Malta

Talort Höhe:
843 m

Anreise / Zufahrt:
Auto: Im Maltatal bis zur Abzweigung in den Gößgraben (auf der Höhe des mark. großen Wasserfalles beim Ghf. Faller). Den Graben bis zur Kohlmayralm bzw. später im Jahr bis unter den Gößkarspeicher (Parkplatz) folgen.

Zustieg zur Wand:
Vom Parkplatz beim Gößkarspeicher (oder bei geschlossenem Schranken von der Kohlmayralm - Bachfurche) zur Gießener Hütte (bis zur Hütte Schotterstraße - Mountainbike). Von der Hütte in die Lassacher Winkelscharte und von dort aus das Winkelkees absteigen. Nun rechts hinauf bis unter die Rinnen.

Höhe Einstieg:
3100 m

Abstieg:
Abstieg am besten über die Steinernen Mandln zurück zur Hütte - versicherte Steilstufe. Vorsicht, das Seil kann teilweise unter dem Schnee liegen (dann Steigeisen u. Pickel erforderlich) !


Beste Jahreszeit: April Mai Juni Juli

Kartenmaterial:
Kompass: Maltatal-Liesertal Nr. 66 1: 50.000
AV-Karte Nr. 44 Angkogel-Hochalmspitze

Führerliteratur für diese Region:
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen

Bemerkungen:
Früh im Jahr (mit Ski ist die Abfahrt durch die Südrinne für gute Skifahrer möglich) im Sommer/Spätsommer auf keinen Fall zu empfehlen.

Alternativ kann auch die Nördlichste-Rinne gemacht werden - diese liegt etwas versteckt im linken Teil des Gletscherbeckens. Auch die Südrinne kann bei guten Verhältnissen von schwächeren Gehern gemacht werden - Vorteil: kürzerer Zustieg und man sieht die Südrinne von der Gießener Hütte gut ein.

Tipp: Der Winterraum ist etwas über der Hütte.

Nach Neuschneefällen die Lawinengefahr nicht unterschätzen!

Infostand:
24.05.2004

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 Beste Jahreszeit
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