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Routenbeschreibung:
Charakter: Gute „sportliche“ Eiswand, die im ersten Teil gute Steileiskletterei bietet. Die Route verläuft über den markanten Hängegletscher der Vertain Spitze und ist auch im Sommer machbar. Der Abstieg über die Angelusscharte erfordert etwas alpine Erfahrung, auch die Route ist objektiv nicht ungefährlich.
Beschreibung: Parkplatz in Sulden - Düsseldorferhütte 2721 m - Zay Ferner - Vertain Spitze Nordwand - Nordostgrat Vertainspitze - Gipfel 3545 m - Nordostgrat - Lasser Ferner Angelusscharte 3337 m - Zay Ferner - Düsseldorferhütte - Sulden
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Firn bzw. Eis bis 80° (Var. links auch steiler) - Hochalpine steile Eistour, kompl. Eisausrüstung und Seil sind erforderlich. Auch der Abstieg ist äußerst anspruchsvoll - brüchiges Blockgelände.
Erstbegeher / Erhalter: K. Richter, J. Pichler und H. Pingerra 1937
Ausrüstung: Hochalpine Eistour. Kompl. Steileisausrüstung, Schrauben und Seil sind erforderlich.
Talort: Sulden
Talort Höhe: 1900 m
Stützpunkt: Düsseldorferhütte
Zustieg zum Stützpunkt: Von Sulden entlang dem Bach zur Hütte aufsteigen (markiert).
Gehzeit zum Stützpunkt: 60 min.
Höhe des Stützpunktes: 2721 m
Anreise / Zufahrt: Über den Reschenpaß ins Vintschgau und bei Sponding in Richtung Stilfserjoch bis zur Abzweigung nach Sulden in Gomago. Nun weiter bis nach Sulden, in Sulden im Bereich des Zaytalbaches (Parkplatz Düsseldorferhütte) parken.
Zustieg zur Wand: Von Sulden auf gut markiertem Weg durch das Zaytal zur Düsseldorferhütte. Von der Hütte wiederum den Markierungen auf dem Normalweg zur Vertain Spitze folgen. Man trifft genau auf das Gletscherbecken unter der Wand. Zeit: ca. 2,5 Stunden
Höhe Einstieg: 3050 m
Abstieg: Vom Gipfel über den markierten Blockgrat retour (vorbei am Ausstieg - Materialdepot) und weiter in Richtung Angelusscharte. Kurz vor der Scharte steigt man auf den Lasser Ferner ab, um das letzte Zackengratstück zu umgehen. Bei der Scharte angelangt steigt man immer leicht rechtshaltend über den Zay Ferner wieder zur Hütte ab.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Kartenmaterial: Tabacco Nr. 08 Ortler-Cevedale Ortlergebiet, 1:25000 Kompass: Vintschgau Val Venosta Nr. 52 1: 50.000
Führerliteratur für diese Region:
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen
Bemerkungen: Sportliche Eiswand, die auch gut später im Jahr geht.
Auch der Abstieg ist äußerst anspruchsvoll - brüchiges Blockgelände. Da der Abstieg und die Tour sehr steinschlaggefährdet sind, ist früher Aufbruch ratsam!
Nach Neuschneefaellen die Lawinengefahr nicht unterschätzen!
Infostand: 04.06.2004
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