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Routenbeschreibung:
Charakter: Diese Gratkletterei ist sicher eine der meist begangenen Routen im Wiener Raum, nicht nur wegen der geringen Schwierigkeit, sondern auch wegen der einzigartigen Linienfuehrung. Die Kletterei folgt fast immer dem Grat und ist durch die vielen Begehungsspuren kaum zu verfehlen. Die Schluesselstelle ist ein massiver Gratturm, der entweder an seiner rechten Kante erstiegen oder links umgangen wird, wobei sich die Schwierigkeit auf 2 reduziert (die direkte Variante, ein kleiner Ueberhang, ist 3+, wird aber selten gegangen). Gesamt gesehen einer der besten Felsfahrten in dieser Schwierigkeit, die in Kombination mit dem Richterweg ein ganz grosses Unternehmen ist.
Beschreibung: siehe Topo!
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Meist 2 - 2+ und eine Stelle 3 (2+/A0). Stellenweise sehr ausgesetzt.
Bemerkung zu den Versicherungen: Die Route ist mit einigen Normalhaken und Standbohrhaken ausgeruestet und teils mit verblasster roter Farbe markiert. Gute Sicherungsmöglichkeiten im Verlauf der sehr luftigen Route.
Erstbegeher / Erhalter: F. Bürkle, Crepsi, Kauer und Stratzer 1899.
Ausrüstung: Einfachseil 50 m, 6 Expr. Schlingen, 2 lange und 2 kurze Bandschlingen, Klemmkeile und HELM! nicht vergessen!
Talort: Hirschwang
Talort Höhe: 510 m
Hütten:
Weichtalhaus
Anreise / Zufahrt: Mit dem Auto über die A2 und dann die S6 nach Gloggnitz und weiter über Reichenau ins Höllental bis zum Parkplatz beim Stadlwandgraben ca. 1,5 km vor (d.h. südöstlich) dem Weichtalhaus.
Öffentlich: Mit der Bahn bis Payerbach u. weiter mit dem Bus bis nach Hirschwang (Talstation Rax Seilbahn) bzw. Kaiserbrunn.
Zustieg zur Wand: Hoellental-Bundesstrasse, Parkplatz zwischen Weichtalhaus und Hochstegbruecke. Vom Parkplatz den Weg in den Stadelwandgraben ca. 35 min aufwaerts, beim grossen Schuttfeld der Stadelwand auf einem Waldruecken aufwaerts bis zum Vorbau. Nun ueber das Gassl (markante Schotterrinne links der Stadelwand) empor und auf markiertem (Farbe und Steinmaenner) Steig zum Einstieg bei Felsrinne. Diese kurz hinauf und auf Steiglein zu Baum an der Kante, hier beginnt der Grat. 650 Hm.
Höhe Einstieg: 1000 m
Abstieg: Auf der Wiese bei der Jagdhuette beginnt ein Steig der abwaerts zum Stadelwandsattel fuehrt, hier rechts (nicht nach links!) talauswaerts abwaerts zum Parkplatz. (Man kann auch ueber das Geroellfeld "abfahren") Zeit: 1 Stunde/950 Hm
Beste Jahreszeit:
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Führerliteratur für diese Region:
Keltenkalk II
Bemerkungen: Wohl die schönste Gratkletterei in den Wiener Hausbergen!
Infostand: 18.05.2004
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