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Routenbeschreibung:
Charakter: Dieser Gratanstieg ist neben dem Gamsgartelgrat einer der beliebtesten Kletteranstiege auf den Schneeberg von Puchberg aus. Der Anstieg verläuft zwischen Breiter und Krummer Ries über den Begrenzungsgrat. Es sind einige Varianten möglich, wobei für sichere Geher der Dir. Einstieg zu empfehlen ist. Im Winter ein hochalpines und ernstes Unternehmen, im Sommer auch für Kinder im Seilschaftsverband geeignet. Im Sommer muss man auch mit den Latschen kämpfen!
Beschreibung: siehe Topo!
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: 1 bis 3- (Dir. Einstieg 3)
Bemerkung zu den Versicherungen: Nur Normalhaken.
Erstbegeher / Erhalter: F. Bürkle, R. Schmitt und J. Grossinger 1889
Ausrüstung: Einfachseil, Expressschlingen, Klemmkeil Grundsortiment und Steinschlaghelm!
Talort: Puchberg am Schneeberg
Talort Höhe: 585 m
Hütten:
Fischerhütte
Anreise / Zufahrt: Auto: Nach Puchberg am Schneeberg und weiter ins Schneebergdörfl. Am Ortsende Parkmöglichkeit bei Bauernhofo mit Sägewerk.
Öffis: Bahn nach Wr. Neustadt und weiter nach Puchberg am Schneeberg, von dort mit Bus ins Schneebergdörfl.
Zustieg zur Wand: 1,5 - 2 Stunden, vom Schwabenhof (Bauer mit kl. Sägewerk) folgt man der Forststrasse bis zum Beginn des Schneidergrabens, diesen etwas hinauf bis man zum Schnittpunkt mit dem Nördlichen Grafenbergsteig kommt. Nun nach rechts um den Novembergrat herum, bis in die Krumme Ries. Über einen Steig (durch Latschen) rechtshaltend, später auf Steigspuren bis in einen kl. Felskessel mit Verschneidung und Tafel (hier beginnt der Dir. Einstieg, alte rote Farbkennzeichnung). Zum Originaleinstieg folgt man der Krummen Ries (rechts an einem Türmchen vorbei bis zu einer markanten Scharte). Von Losenheim über die Schipiste in Richtung Breite Ries/Nordl. Grafenbergsteig (Schipiste und dann auf Fortststraße nach links) bis zur Breiten Ries, nun den Grafenbergsteig weiter bis in die Krumme Ries und weiter wie oben.
Höhe Einstieg: 1400 m
Abstieg: (2 - 2.5 Std.) Beim Ausstieg ist ein gr. Steinmann, von dem man in ca. 30 min. zur Fischerhütte gelangt. Entweder von dieser zum Damboeckhaus 1810 m und von dort über den Schneidergraben 1+ zum Grafenbergsteig (2 - 2.5 Std.). Oder über den Fadensteig (am Plateau nach rechts der Stangenmarkierung folgen) bis zur Edelweisshuette und von dieser zur Sessellift-Talstation absteigen.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Keltenkalk II
Bemerkungen: Stützpunkt: Die Fischerhuette (2.049m)ist von Ende April bis Anfang November bewirtschaftet. Ausserhalb dieser Zeiten aber wirklich nur Notunterkunft mit Nottelefon und Föhn. Bitte die Notunterkunft in Ordnung halten. Weiters gibt es je nach Abstiegsroute die Edelweisshütte und das Damböckhaus beim Abstieg.
Infostand: 07.06.2004
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