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Routenbeschreibung:
Charakter: Der HTL-Steig ist 2011 generallsaniert worden und kann wieder begangen werden! - Siehe auch neues Topo!
Der HTL-Steig ist ein extremer Klettersteig, der aber für gute Klettersteiggeher sicher interessant ist. Der Steig führt links von der Sonnenuhrwand empor. Er ist (in Kombination mit dem Blutspur-Klettersteig) der schwierigste Klettersteig im Wiener Raum und wurde nach der Erstbegehung schon etwas entschärft. Für geübte Klettersteiggeher, aber auch für Kletterer, die einmal "luftige Aktionen" erleben wollen, ist der HTL-Steig ein guter Tipp! Die Routenführung ist teils genial und nützt das Gelände gut aus.
Einen guten Videofilm zum Steig finden Sie im Klettersteigführer Österreich mit DVD-ROM - Die NEUAUFLAGE 6/2011 mit vielen bis dato nicht in Führern veröffentlichten Steigen, 14 Filmen, GPS Tracks und Tourenblättern.
Beschreibung: 1. Teil: Über eine Rampe (zuerst B) geht es gleich zur Schlüsselstelle. Der sehr steile, stellenweise überhängende und ausgesetzte erste Aufbau (E) ist sehr Kraft raubend. Anschließend folgen eine steile, rinnenartige Verschneidung (D), eine Wandstufe (C) und eine glatte, plattenartige Rampe (D). Eine ausgesetzte Querung nach rechts (C/D) leitet zu einem steilen Pfeiler (C), der gerade aufwärts steiler werdend (D) zu einem bewaldeten Absatz führt.
2. Teil: Kurzes Gehgelände bringt zu einem kurzen, oft feuchten Aufschwung (C) über welchen man einen weiteren Absatz erreicht. Über den nächsten Aufschwung (C) nochmals zu Gehgelände. Anschließend zuerst steil (C), dann flacher (A/B) empor. Noch einmal geht es kurz steil (C/D) und dann leicht (A/B) um einen Felsen herum zum Ende des 2. Teils.
3. Teil: Im Gehgelände rechts halten (geradeaus geht es zur Blutspur, zur Völlerin und zum ÖTK-Klettergarten). Zuerst leicht (A), dann schwerer (B/C) nach rechts queren. Über eine ausgesetzte, schöne Plattenquerung (C/D) und einen luftigen Quergang (D) erreicht man den nächsten Steilaufschwung (D). Über einen Quergang (C/D) nach links gelangt man zur steilen Schlussplatte (D) und über diese zum Ausstieg.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Sehr ausgesetzt.
Bemerkung zu den Versicherungen: Doppeltes Stahlseil, vereinzelt Trittstifte.
Erstbegeher / Erhalter: Hans Müller (Erbauer), Steigerhalter ist der ÖTK
Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung, Klettersteighandschuhe, Kletterschuhe, evtl. Sicherungsseil
Talort: Maiersdorf
Talort Höhe: 502 m
Hütten:
Alpengasthof Postl
Anreise / Zufahrt: A2 bis Wiener Neustadt West (Hohe Wand ist angeschrieben), an der T-Kreuzung links nach Weikersdorf. Nun rechts nach Winzendorf und über Gaaden und Stollhof zur Abzweigung der Hohe-Wand-Straße. Über diese (an Wochenenden und Feiertagen mautpflichtige Straße) bis zum Sonnenuhr-Parkplatz in der ersten Kehre.
Mit Öffis: Mit der Bahn bis Grünbach am Schneeberg, weiter mit dem Bus bis Hohe Wand Maut. Achtung: stark eingeschränktes Fahrplanangebot.
Zustieg zur Wand: Vom Sonnenuhr-Parkplatz über die Wiese (Steigspuren) in Richtung Völlerin aufwärts zum Wandfußsteig. Am Wandfußsteig nach rechts und nach wenigen Minuten zum Einstieg. Dieser befindet sich nach einem Felsvorsprung und kann leicht übersehen werden. Über kurzes Blockgelände zum Beginn der Versicherungen.
Höhe Einstieg: 670 m
Abstieg: Über Völlerin: Links am Startplatz vorbei und nochmals links abwärts zur gelb markierten Völlerin. Über die Völlerin, an der Frauenlucke vorbei zum Wandfußsteig und weiter zum Parkplatz.
Über Frauenluckensteig: Rechts am Startplatz vorbei und blau markiert abwärts zur Frauenlucke. Durch diese zur Vereinigung mit der Völlerin absteigen. Weiter zum Wandfußsteig und zum Parkplatz.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Kartenmaterial: Kompass WK 210 Wiener Hausberge, 1:35.000, ISBN: 3-85491-552-7 Freytag & Berndt WK 012 Hohe Wand - Piestingtal - Gutenstein, 1:50.000 BEV ÖK 75 Puchberg, 1:50.000
Führerliteratur für diese Region:
Sicher Klettersteiggehen
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
NEU 6/2011: Klettersteigführer Österreich mit DVD-ROM - 4te Auflage
NEU 2. Auflage: Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee
Infostand: 28.05.2011
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