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Routenbeschreibung:
Charakter: Auf rund 325 m stahlseilversicherter Anstieg (Gesamt 440 m, 220 mH, im unteren Wandbereich kompakter Grataufbau, danach schöner Plattenteil. Steile Kaminstellen und kurzes Gehgelände führen zur Ausstiegsscharte. Insgesamt gute Felsqualität, die genußreiches Klettern erlaubt.
Im Juli 2002 durch den Bergrettungsdienst Landl mit Unterstützung durch die ÖAV-Sektion Steyr und dem Tourismusverband Gesäuse errichtet. Anstieg: Von der Ennstalerhütte auf Normalweg bis Abzweigung Kl. Buchstein, dieser 200 m folgend und ab Steinmann rechts ansteigend bis zum Einstieg in der Südostwand (1 1/4 Std., Kreismarkierung). Senkrecht aufwärts über geblocktem Grat (Ameisenschneid) zum "Niederen Sattel", über Platten Foto in einem Linksbogen zum "Hohen Sattel". Von hier aus Querung in die Nische und weiter nach links über den "Plattenschuß" Foto in den Kamingrund. Über eine Steilstufe senkrecht aufwärts in die Schlucht, zuerst an der rechten, nach einem Absatz weiter an der linken Wandseite hinauf zur zweiten Steilstufe ("Kasperlschaukel") danach etwas flacher leicht links haltend durch ein Latschentor in die Ausstiegsschleifen Foto. Zuerst links hinaus, dann weiter nach rechts über Schrofen zur Ausstiegsscharte. 10 Minuten zum Gipfel.
Die Tieflimauer (Tuifelmauer) (1820 m) ist ein freistehender Felsstock im langen Kamm zwischen Kleinem Buchstein (1990 m) im Westen und Tamischbachturm (2035 m) im Osten. Vorgelagert die 1601 m hohe "Luckerte Mauer" (auch Teufelsloch genannt), wo der Sage nach Meister Luzifer - um eine Wette mit dem Johnsbacher Pfarrer zu gewinnen - eine Abkürzung genommen haben soll.
Geschichte:
Erste Ersteigung der Tieflimauer über den Ostkamm durch E. Rettus und D. Inthaler im Oktober 1899. Die Route des Teufelsteiges verläuft auf weiten Strecken parallel zur Südostschlucht (K. Greenitz am 23. 9. 1924), damals als anregende Kletterei mit III- angegeben.
Beschreibung: siehe Topo!
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Mittelschwerer Klettersteig, A und B, 2 Stellen C. Abstieg über Normalweg (Ostkamm)
Bemerkung zu den Versicherungen: Nicht durchgehend versichert. Sonst Stahlseil.
Erstbegeher / Erhalter: ÖAV-Sektion Steyr
Ausrüstung: Für Ungeübte und Kinder eventuell Sicherungsseil. Klettersteigausrüstung und Alpinausrüstung notwendig.
Talort: Gstatterboden
Talort Höhe: 578 m
Hütten:
Ennstaler Hütte
Anreise / Zufahrt: Mit dem Auto oder mit der Bahn bis zum Bahnhof Gstatterboden.
Zustieg zur Wand: Der Ausgangspunkt in Gstatterboden ist durch ein großes Ennstalerhütte-Schild gekennzeichnet, das am Ortsende von Gstatterboden (Richtung Hieflau) platziert ist und nicht verfehlt werden kann. Man kommt auf markiertem Wanderweg 646 in ca. 2 1/2 zur Hütte.
Von der Ennstalerhütte auf Normalweg bis Abzweigung Kl. Buchstein, dieser 200 m folgend und ab Steinmann rechts ansteigend bis zum Einstieg in der Südostwand (1 1/4 Std., Kreismarkierung).
Höhe Einstieg: 1800 m
Abstieg: Vom Gipfel der Tieflimauer über Normalweg (Ostkamm); markiert und tlw. versichert. Zeit: ca. 2 Stunden
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
NEU: Klettersteigführer Österreich
NEU: Sicher Klettersteiggehen
NEU: Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee
Infostand: 17.06.2004
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