|
Routenbeschreibung:
Charakter: Eine der besten Genussklettereien vor den Toren Salzburgs. Hervorragenden Absicherung, rauher, wasserzerfressener Fels und bequeme Stände. Gehört mittlerweile zu den beliebtesten Touren im kl. Deutschen Eck und ist teilweise sogar überlaufen (dann evtl. zur nahen Wartsteinkante ausweichen, siehe Topo). Unten geht es über schöne Platten, in der Mitte kommt die Schlüsselstelle und oben läuft die Route wieder über sehr schöne Platten. Vom Ausstieg in wenigen aber anstrengenden (Latschen....) Minuten zur Seilbahnstation, dort beginnt das versicherte Wartsteinband. Die Tour ist länger im Schatten die Sonne kommt erst am Nachmittag.
Beschreibung: siehe Topo!
|
Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Meist 5 - 6- , eine Passage 7- (6-/A0)
Bemerkung zu den Versicherungen: Die Route ist sehr gut mit BH abgesichert. Trotz der guten Absicherung braucht man aber Erfahrung im alpinen Gelände! (siehe auch Bemerkung).
Erstbegeher / Erhalter: Josef Brüderl und Fritz Amann 1998
Ausrüstung: Einfachseil 50 m, 11 Express und Helm.
Talort: Unterjettenberg
Talort Höhe: 514 m
Stützpunkt: keiner
Anreise / Zufahrt: Von Schneizelreuth/Unterjettenberg (Kleines Deutsche Eck) in Unterjettenberg nach Berchtesgaden (Alpenstraße) abbiegen und bald nach rechts in Richtung Oberjettenberg. Oberjettenberg ist ein Deutscher Militärstützpunkt (auch die Seilbahn ist nicht öffentlich), gleich am Anfang links auf dem beschilderten Wanderparkplatz parken.
Zustieg zur Wand: Von Oberjettenberg auf dem Forstweg zur Traunsteiner Hütte. Nach der Schranke den zweiten Abzweiger nach links nehmen. Auf Forststraße zuerst flach, dann steil. Am Ende der Straße nach rechts, eine Lichtung querend (Steinmänner) bis zu einem am Anfang gelb markierten Pfad ("Schnellaufstieg"). Diesem folgend bis zum Sockel der Wartsteinkante (die Lichtung ist der "Knackpunkt", wer den markierten Weg nicht findet, landet auf der "Haustechnik" (Kahlschlag mit Leitungen der Seilbahn, über den auch aufgestiegen werden kann). Hier trifft man auf den Querpfad, auf diesem links aufwärts bis ins Kar unter dem Wartsteinband (Rucksackdepot). Links unter den Wänden queren, der Einstieg ist bei Klebehaken oberhalb eines abgestorbenen Baumes. 1,5 Stunden; 750 hm.
Abstieg: Nach Süden durch Latschen zur Seilbahnstation und über das seilversicherte Wartsteinband in das Kar zum Rucksackdepot zurück. 30 Minuten; Siehe Foto Wartsteinband. Weiter über Zustieg.
Beste Jahreszeit:
Juni
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte
Bemerkungen: Trotz der guten Absicherung braucht man aber Erfahrung im alpinen Gelände! Dies zeigt der tödliche Absturz einer Kletterin im Juli 2002 in der Sternschnuppe. In der 4. SL verstieg sie sich, kam nach links ab und konnte so auf einer längeren Strecke keinen Zwischenhaken mehr einhängen. Beim Versuch in die Tour zurückzuqueren, stürzte sie ab.
Infostand: 28.06.2004
|