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Routenbeschreibung:
Charakter: Eine schöne, gut abgesicherte Kletterei, die von Josef Brüderl und Fritz Amann saniert wurde. Die Route verläuft meist über Platten links einer markanten Verschneidung (Foto). In der letzten Länge gelangt man von einem Kamin (Foto) in eine Mega-Wasserrille (Foto). Die Tour sollte aber nicht direkt nach einem Regentag geklettert werden (wir haben nur wenige trockene Stellen gefunden - bei trockenen Verhältnissen eine super Kletterei). Im unteren Teil gibt es eine Variante die vor Steinschlag sicher ist (siehe Topo).
Die Tour ist länger im Schatten, die Sonne kommt erst am Nachmittag.
Beschreibung: siehe Topo!
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: 6- (6- obl), meist 5 und 4, linke Einstiegsvariante ca. 7- (kurze Variante bei rechtem Einstieg 7+)
Bemerkung zu den Versicherungen: Die Route ist sehr gut mit BH abgesichert. Trotz der guten Absicherung braucht man aber Erfahrung im alpinen Gelände! (siehe auch Bemerkung).
Erstbegeher / Erhalter: Wolfgang Riedl und Stefan Heiminger 1981, saniert durch Josef Brüderl, Fritz Amann und Wolfgang Riedl 2001 (mit Einstiegsvariante)
Ausrüstung: Einfachseil 50 m, 11 Express und Helm. Die Route ist sehr gut mit BH abgesichert (Vorsicht auf Steinschlag in den ersten 3 Seillängen).
Talort: Unterjettenberg
Talort Höhe: 514 m
Stützpunkt: keiner
Anreise / Zufahrt: Von Schneizelreuth/Unterjettenberg (Kleines Deutsche Eck) in Unterjettenberg nach Berchtesgaden (Alpenstraße) abbiegen und bald nach rechts in Richtung Oberjettenberg. Oberjettenberg ist ein Deutscher Militärstützpunkt (auch die Seilbahn ist nicht öffentlich), gleich am Anfang links auf dem beschilderten Wanderparkplatz parken.
Zustieg zur Wand: Von Oberjettenberg auf den Forstweg zur Traunsteiner Hütte. Nach der Schranke den zweiten Abzweiger nach links nehmen. Auf Forststraße zuerst flach, dann steil. Am Ende der Straße nach rechts, eine Lichtung querend (Steinmänner) bis zu einem am Anfang gelb markierten Pfad ("Schnellaufstieg"). Diesem folgend bis zum Sockel der Wartsteinkante. (die Lichtung ist der "Knackpunkt", wer den markierten Weg icht findet landet auf der "Haustechnik" (Kahlschlag mit Leitungen der Seilbahn, über den auch aufgestiegen werden kann). Hier trifft man auf den Querpfad, der vom Schrecksattel kommend unter den West- und Nordwänden entlangführt. Diesen Pfad links aufwärts bis ins Kar unter dem Wartsteinband (Rucksackdepot). Rechts vom Wartsteinband auf eine Grasterasse zum Einstieg (siehe Foto und Topo). 1,5 Stunden; 750 hm.
Abstieg: ca. 30 min bis zum Rucksack. Vom Ausstieg zu einer Seilbahnstütze und dieser abwärts bis zur Seilbahnstation folgen. Hier beginnt das versicherte Wartsteinband, das man absteigt. Siehe Foto vom Wartsteinband. Weiter über Zustieg.
Beste Jahreszeit:
Juni
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte
Bemerkungen: Trotz der guten Absicherung braucht man aber Erfahrung im alpinen Gelände! Dies zeigt der tödliche Absturz einer Kletterin im Juli 2002 in der benachbarten Tour 'Sternschnuppe'. In der 4. SL verstieg sie sich, kam nach links ab und konnte so auf einer längeren Strecke keinen Zwischenhaken mehr einhängen. Beim Versuch in die Tour zurückzuqueren, stürzte sie ab.
Infostand: 28.06.2004
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