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Routenbeschreibung:
Charakter: „Eine Komposition des Wassers“ – so nennen die Erstbegeher ihr gelungenes Werk. Steile, grandiose und rauhe Route, in der es keine schlechte Seillänge gibt !! Die Route ist aber SEHR LANG und stellt trotz der Absicherung hohe Ansprüche – alpine Erfahrung ist nötig ! Die Route gehört zu den besten alpinen Sportklettereien im Land und wird sicher ein Klassiker.
Beschreibung: siehe Topo!
Fluchtmöglichkeiten: Bis zum Quergang in der 12. SL. kann man zur Not abseilen (jeder Stand ein Klebehaken und ein Bolt) wird aber keinesfalls empfohlen – Bänder – Steinschlaggefahr)
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: 8-/8 (7- obl.) meist um 6+
Erstbegeher / Erhalter: Josef Brüderl und Fritz Amann am 20.8.02 (nach mehreren Tagen vorarbeiten mit Peter Jordan und Stefan Flat). Von unten aus der Kletterstellung eingerichtet.
Ausrüstung: 14 Express (auch lange) sind nötig, Keile werden nicht benötigt, dafür herrscht aber Helmpflicht !!
Talort: Lofer
Talort Höhe: 626 m
Stützpunkt: keiner
Anreise / Zufahrt: Von Saalfelden, Kitzbühl, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Lofer nach Reit und dort zum Beginn des Alpasteiges (im Ort links halten, ist an Holztafeln auch angeschrieben).
Zustieg zur Wand: Unter der Alpawand liegt ein steiler Schrofenvorbau. Klassisch erklomm man den direkt (I, Absturzgefahr), aber das sollte man jetzt lassen. Denn an einem schönen Tag tummeln sich inzwischen mehrere Seilschaften an der Alpa. Jeder Stein nimmt seinen Weg über den Vorbau. Viel sicherer ist es (und auch nur ein paar Minuten länger), wenn man dem Alpasteig folgt und dann von Osten unter der Wand entlang quert.
Von der Schranke in Reit (600 mNN) dem Alpasteig folgen (Weg Nr. 470, im Foto als "Wanderweg" bezeichnet). Vorbei am Schild „Achtung Felssturz“ in mehreren Kehren hoch. Wo der Alpasteig die linken Ausläufer der Alpawand fast erreicht (10 m unterhalb des oberen Felssturz-Schildes) ist Rucksackdepot (1100 mNN, 500 Hm; 1 Std.). Nun in den lichten Wald queren. Eine steile Schuttreise queren, wieder in Wald, bis man zu einer Grasrinne vor einem steilen Grasvorbau gelangt (10 Min., hier Einstieg "Holländer"). Nun den steilen Grasvorbau queren und immer auf Pfadspuren unter der Wand weiterqueren. Wo der Wald aufhört, ein paar Meter zur Wand hoch. Hier Einstieg des "Rausch". Direkt am Wandfuß weiter, an Fixseil kurz abklettern. Nach 5 m der Einstieg des "Alpatraums", nach 20 m der Einstieg der "Wassersymphonie" (1170 mNN, 600 Hm; insgesamt 1,5 Std.).
Höhe Einstieg: 1100 m
Abstieg: Zuerst kurz durch Latschengasse (20m), dann über wunderschöne, flache Wiesen (immer leicht rechts halten, von der Wand weg) und letztendlich noch ein Steilstück durch den Wald zur Alpaalm (bis hierher ab und zu rote Punkte an Bäumen – ein Steilabbruch wird rechts umgangen !) Jetzt auf Alpasteig bis zum Rucksackdepot (45 Min.).
Beste Jahreszeit:
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte
Bemerkungen: Insgesamt sehr luftig und ausgesetzt, heikler Schrofenzustieg, vor allem bei Nässe ist die Route nicht zu empfehlen. Leute ohne Erfahrung in langen alpinen Routen sollten die Finger davon lassen. Nach Regenfällen besser 2 Tage warten, die Wand kommt nur am Abend kurz in die Sonne.
Infostand: 28.06.2004
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