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Routenbeschreibung:
Charakter: Traumhafte Platten bzw. Risskletterei in einsamer Umgebung Selten begangen. Der (Piaz) Riss in der 2.SL ist spitze, und gut mit Friends und KK selbst abzusichern.
Beschreibung: Einen kleinen Felsvorbau nach links ca.20m queren (~2), danach eine wasserzerfressene Platte (1.SL 5+) empor zum Stand unter einem Überhängenden Felskopf. Nach links queren, und hier der gut ausgeprägten Schuppe (Piazriss) entlang bis zum Stand auf einem Absatz folgen (2.SL 6). Nun zuerst leicht ansteigend, später dann waagerecht nach links über glatte Platten queren (3.SL 5/5+) zu Stand bei 2 BH. Über eine leicht abdrängende Wand (1 BH, 1 NH) gerade zu einem Felszacken welcher links umgangen wird, und dann über eine glatte Platte in leichteres Gelände zu Stand(4.SL 6). Hier noch eine SL leicht nach rechts ansteigend zu Steigspuren zum Sattel(5.SL 4 -keine Haken). Man hat nun noch die Möglichkeit über die letzten 2SL der Ostkante(5-) oder über den Weg der Jugend (8-) auf den Gipfel des Beilsteins zu klettern.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Standplatz nach der 1.SL ist sehr schlecht; 2. und 3. Standplatz mit jeweils 2 BH. Der sechste grat sollte beherrscht werden, da man sich auf die NH nicht wirklich verlassen kann.
Bemerkung zu den Versicherungen: BH an den Zwischenständen ( außer nach der 1.SL), ansonsten NH (Rostgurken) jedoch bietet sich immer die Möglichkeit selbst KK oder Friends zu legen
Erstbegeher / Erhalter: H. und R. Lindner
Ausrüstung: Helm; 2x50m Seile; Friends Gr.2-4; 8 Express; Bandschlingen
Talort: Thörl
Talort Höhe: 638 m
Stützpunkt: GH Bodenbauer
Höhe des Stützpunktes: 884 m
Anreise / Zufahrt: Vom Mürztal Richtung Aflenz bis nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen und zum Bodenbauer.
Zustieg zur Wand: Vom GH Bodenbauer taleinwärts auf Forststraße, bei der ersten Wegteilung rechts weiter und nach ca. 10 min links über den Bach.
In mehreren Kehren die Steilstufe unter der Hundswand umgehend weiter auf dem guten Weg Richtung Trawiesalm. Der Weg quert ein ausgetrocknetes Bachbett, es folgen zwei Kahlschläge. Nach dem zweiten kurz vor einer kleinen Lichtung im Wald links vom Weg abzweigen und steil durch den Wald nun Richtung Rauchtal höher (Steinmann markiert die Abzweigung).
Durch ein Geröllkar nach der Waldgrenze hinauf. Der Weg verliert sich kurz in einer Wiese unter der Stangenwand, man gehe in der ursprünglichen Richtung leicht linkshaltend weiter, nach ca. 10 min "taucht" der Weg im Geröll wieder auf. Die Ostkante ist nun gut sichtbar, und links davon befindet sich eine grore Platte mit einem 50m langen Riss darüber durch welche die Route Führt. Man steigt erst auf fast gleicher Höhe links zum Einstieg hinüber (mühsam im Geröll, aber bei genauem Hinsehen sind Wegspuren zu erkennen).
Höhe Einstieg: 1800 m
Abstieg: In NÖ-Richtung des Gipfels beim Steilabbruch zum Sattel 2 neue BH - hier Beginn der Abseilpiste. Entweder einmal 35m direkt bis zum Sattel abseilen oder einmal 20 m und nochmals 15 m (2. Abseilstand auf Rasenpolster bei großer SU mit mehreren Bandschlingen) bis zum Sattel. Dann im Sattel rechts in die erste steile Rinne absteigen und in dieser weiter bis zum Wandfuß und über Zustieg zurück zum Bodenbauer. Es ist auch möglich vom Sattel in nördl. Richtung zum Weg, welcher vom Hochschwabgipfel zur Häuslalm geht, aufsteigen (ca.10min) und diesem nach Westen zur Häuslalm folgen.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Bemerkungen: Sehr schönes Gipfelplateau !
Infostand: 24.08.2004
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