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Routenbeschreibung:
Charakter: Schöne, etwas alpine Route durch die mächtige Alpawand bei Reit. Die Route zieht von links nach rechts und hat oben ein perfektes Finale in der luftigen Headwall mit den "Adlerhorst". Etwas alpine Erfahrung sollte man aber für eine Begehung mitbringen!
Beschreibung: siehe Topo!
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Eine 5er Tour, gewürzt mit ein paar 6er Stellen. Die beiden 7- Stellen sind auch A0 möglich. Zumindest der Vorsteiger sollte einen 6er draufhaben !
Bemerkung zu den Versicherungen: Die Route ist gut gesichert - im leichten Gelände aber schon mal ein weiter Abstand (3er/4er Schroffen sollten sicher geklettert werden).
Erstbegeher / Erhalter: Fritz Amann und Josef Brüderl am 4.5.2003 Nach 2 Tagen Vorarbeiten. Die Route wurde von unten erstbegangen.
Ausrüstung: 12 Express sind nötig, Keile werden nicht benötigt, dafür herrscht aber Helmpflicht (Bei mehreren Seilschaften in der Tour besteht Steinschlaggefahr)!!
Talort: Reit bei Lofer
Talort Höhe: 578 m
Stützpunkt: keiner
Anreise / Zufahrt: Von Saalfelden, Kitzbühel, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Von Lofer nach Reit und dort zum Beginn des Alpasteiges (im Ort links halten, ist an Holztafeln auch angeschrieben).
Zustieg zur Wand: Von der Schranke in Reit dem Alpasteig folgen (Weg Nr. 470). Bis dort, wo der Weg zum 2. mal die Forststraße kreuzt (nach ca. 30 Min., Parkplatz für Berechtigte), kann auch mit dem Bike gefahren werden. Ab hier den Alpasteig weiter, wo dieser die linken Ausläufer der Alpawand fast erreicht (10 m unterhalb des oberen Felssturz-Schildes) Rucksackdepot. In den lichten Wald unter der Wand queren. Eine steile Schuttriese queren, wieder in dem Wald, bis man zu einer Grasrinne vor einem steilen Grasvorbau gelangt (10 min. vom Weg). Hier zur Wand, der Einstieg ist links einer großen grasigen Rampe.
Höhe Einstieg: 1130 m
Abstieg: Vom Ausstieg über wunderschöne, vergessene Almböden zur Alpaalm absteigen: Erst leicht ansteigend in den Almboden queren, dann leicht linkshaltend in eine Senke, die man am linken Rand quert, die Steilstufe am besten auf Pfad nach rechts hinab (rote Markierungen) NICHT zu früh nach links auf den Almböden !!! Dann auf dem Alpasteig hinunter zum Rucksackdepot.
Beste Jahreszeit:
Juli
August
September
Führerliteratur für diese Region:
Genussklettern Österreich Mitte
Bemerkungen: Leute ohne Erfahrung in längeren alpinen Routen sollten die Finger davon lassen.
Nach Regen 2 Tage abwarten. Die Wand kommt nur am Abend kurz in die Sonne.
Infostand: 28.06.2004
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